28.09.2016 - 16:02
WM 2016 - Erfolgreich ...
28.09.2016 - 15:37
Austria - Ranking Juli...
28.09.2016 - 15:11
Interview mit BUSCH Da...

28.09.2016 - 16:02
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Erfolgreiche Weltmeisterschaft in Belgien
Die Weltmeisterschaft 2016 fand heuer in Belgien statt. Der EÖTV war mit einer kleinen, aber feinen Delegation vertreten.
Im Nachhinein kann man sagen, dass diese kleine Delegation eine hervorragende Ausbeute an Medaillen machte, doch nun der Reihe nach.



Marios STROMMER kommt mit „Favoritenrolle“ am besten zurecht
Bei den Junioren (U15) holte einmal mehr Marios STROMMER die Kastanien aus dem Feuer, vor allem am Samstag im Einzelbewerb hatte er die stärksten Nerven unserer Youngsters. Nach zuletzt eher durchwachsenen Leistungen ist er am Höhepunkt der Saison wieder da.
Marios konnte bei der WM zeigen, dass er, wenn es darauf ankommt, sehr wohl noch zulegen kann. Er schaffte erneut eine Einzelmedaille bei einer WM. Diesmal hing er sich die Bronzemedaille um den Hals.



David BUSCH holt gleich bei Premiere Medaille
Die wohl größte Chance auf eine Einzelmedaille erhoffte man sich von den Veteranen. Bei den größten internationalen Turnieren stets auf den vordersten Plätzen zu finden, in den letzten Jahren auch bei der Weltmeisterschaft stets unter den Medaillengewinners im Einzel, war die Verführung natürlich groß, auch jetzt daran zu glauben.
Überraschend war jedoch, dass sie von dem Spieler geholt wurde, der im österreichischen Veteranen Nationalteam seine 1. Weltmeisterschaft spielte. David BUSCH heißt der Bronzemedaillengewinner!



Wolfgang LEITNER gg Italien 4-0
Im Open wusste man auch um die Stärke der Österreicher, auch hier haben wir im EÖTV sehr gute Spieler, die im letzten Jahr sehr gute Ergebnisse erzielten. Man merkt, der Respekt der anderen Nationen wächst vor unseren Open Startern, vor allem nach der grandiosen Mannschaftsleistung im letzten Jahr. Nach der heurigen Leistungen bereits am Samstag wird der Respekt sicher nicht schrumpfen.
Vor allem Wolfgang zeigte am Samstag bereits, was die Italiener eventuell am Sonntag mit ihrem Nationalteam erwarten konnten.
In der Gruppe ließ er bereits den 1. Italiener (Nastasi, seines Zeichens Vizeweltmeister 2015) hinter sich, der in der Gruppe dann schlussendlich auch ausschied.
Weiter ging es im Achtelfinale Luca Zambello, dem er keine Chance ließ.#
Im Viertelfinale dann ein Krimi gegen BERTELLI, ein 0-3 noch gedreht auf ein 4-3 in Verlängerung, ab da konnte man bereits zu träumen beginnen.
Der 4. Italiener folgte dann im Finale und hieß COLANGELO, auch in diesem Spiel war Wolfgang nicht zu schlagen, und wir hatten einen Open Weltmeister, den 1. in der Historie des EÖTV.



Sonntag folgten weitere Medaillen
Angetrieben von den Erfolgen am Samstag, war die Erwartung natürlich auch für Sonntag hoch.
Das Veteranen Nationalteam kennt es bereits, wie es sich anfühlt Mannschaftsweltmeister zu werden.
Unser Juniorenteam ist von der Spielstärke her ein sehr ausgeglichenes Team, was nie einen Nachteil darstellt, und es gibt nicht viele Nationen, die wirklich 4 sehr gute Spieler stellen können in der U15.
Das Openteam hat nach der letzten Weltmeisterschaft Lunte gerochen, und möchte diesmal den ganz großen Wurf landen.

Titeltraum für Veteranenteam endet in der Barrage
Keine allzu schwere Gruppenauslosung für das Veteranenteam bedeutete allerdings nach der Gruppe ein großes Kaliber, wie Frankreich oder Spanien. Nach dem zu erwartenden Gruppensieg kam es dann auch so, und Spanien hieß der Gegner.
Leider unterlag man den Spaniern äußerst knapp, und verpasste den Sprung in die Medaillenränge.



U15 Team konnte bis zuletzt vom Titel träumen
Die U15 Auswahl des EÖTV spielte in einer Gruppe gegen alle anderen genannten Mannschaften, danach gab es noch ein Finale.
England, Frankreich, Belgien, Italien und Spanien hießen die anderen Nationen. Es war davon auszugehen, dass die Italiener wohl den Sprung unter die Top 2 schaffen werden, das Gedränge um den anderen Finalplatz war dementsprechend groß und die Österreicher waren durchaus mitten drinnen.
Die Siege, die gefeiert werden mussten, konnten souverän eingefahren werden, als entscheidend waren die Spiele gegen Belgien und Italien. Die Belgier mussten sich mit einem 2-2 gegen unsere Jungs begnügen, somit ging die Rechnerei los.
Im Torverhältnis waren die beiden Mannschaften fast gleichauf, die Belgier zeigten Nerven, und vergaben Einzelsiegpunkte im letzten Spiel. Die Österreicher spielten darauf los, ohne konkreter auf die Situation zu achten. Mit dieser Einstellung holten sie einen Einzelsieg gegen Italien.
Nach dem Spiel war die Überraschung plötzlich groß unter den Spielern, sie hatten Belgien im Torverhältnis hinter sich gelassen, und standen im Finale. Die Freude war groß, nun musste man die Jungs auf das Finale fokusieren, das Turnier war mit Platz 2 noch nicht vorbei.
Leider taten uns die Italiener nicht den Gefallen die Jungs zu unterschätzen, und feierten einen ungefährdeten Favoritensieg.



Italien erneut Halbfinalgegner
Aufgrund der Auslosung für das Openteam war man eigentlich schon so gut, wie sicher, im Viertelfinale. Griechenland war in der Gruppe der Gegner, den es für den Gruppensieg zu schlagen galt.
Schottland und die erstmals bei einer Weltmeisterschaft vertretenen Russen, sollten kein Problem darstellen.
Nach 2 klaren Siegen über Russland und Schottland folgte das Entscheidungsspiel gegen Griechenland. Das Spiel verlief vor allem in der ersten Halbzeit sehr knapp, in der 2. Halbzeit konnten die Griechen aber klar besiegt werden.

Trotz des Gruppensieges, der Viertelfinalgegner, der nun auf die EÖTV Auswahl wartete, war auch kein Angenehmer.
Die sehr ausgeglichenen Franzosen waren mit einer durchwegs erfahrenen aber jungen Mannschaft am Start. Die 1. Halbzeit war auch in diesem Spiel eher holprig, aber man geriet zumindest nie in Rückstand. Am Ende setzte sich die EÖTV Auswahl mit 3-1 durch.
Halbfinale war somit erreicht, der Gegner war der selbe wie letztes Jahr. Im eigenen Land wurden die Italiener von den Österreichern gedemütigt. Diesen Moment nimmt den Spielern zwar niemand mehr weg, und die Italiener können ihn auch nicht mehr ungeschehen machen, aber man merkte, die Italiener wollten kein 2. Mal hintereinander als Zuschauer dem Finale folgen. Allerdings begann das Spiel verheißungsvoll, und die Österreicher konnten in Führung gehen. Wolfgang LEITNER schaffte das in der Neuauflage des vortägigen Einzelfinales.
Mitte der 1. Halbzeit waren es aber dann die Italiener, die den Österreichern einschenkten, so hieß es zwischenzeitlich 0-3. Vor der Halbzeitpause noch ein Aufbäumen der Österreicher, und man war wieder in Reichweite.
Die Italiener wechselten in der Pause, und dieser Wechsel sollte sich als goldrichtig erweisen. BERTELLI konnte gegen Alex auf 2 Tore davonziehen, was die Entscheidung brachte.
Am Ende hielt Christian die Fahnen hoch und konnte sein Spiel gegen BARI gewinnen, aber an der Niederlage änderte das leider nichts.
Dennoch holte auch das Openteam erneut eine Mannschaftsmedaille.
Am Ende stehen insgesamt 5 Medaillen auf der Rechnung, wobei wir einmal über Gold und einmal über Silber jubeln können.

 


28.09.2016 - 15:37
AURA Juli 2016
AURA August 2016
Hallo Sportskollegen,

wieder ist es soweit.
Die aktuellen Ranglisten stehen nun wieder zum Download bereit.

AURA Juli 2016
AURA August 2016

euer EÖTV Vorstand
 


28.09.2016 - 15:11
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Interview mit
Busch David

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EÖTV:
David, erzähl mal, wie und wann das Tischfußballfieber bei Dir begonnen hat?

Busch David:
Das Tischfussballfieber packte mich viral im Alter von ungefähr 10 Jahren,da mein Bruder Thomas sich als Erster unserer Familie damit infizierte bei einem seiner wöchentlichen Besuche unseres Lieblingsspielwarengeschäfts Krawany in Mödling,weil dort an jenem besagten Tage ein gewisser Herr Deimel das Spiel vorstellte und einer Horde von jungen Wilden präsentierte,welcher mein Bruder eben angehörte.
Danach ging's flugs und der Tischfußballverein Bahnwiese Mödling ward geboren und ich als kleiner Bruder musste natürlich mitmachen.


EÖTV:
Du bist derzeit der einzige Österreicher, der bei einem ausländischen Verein spielt, was denkst du sind die größten Unterschiede zwischen Italien und Österreich?

Busch David:
Wieviel Platz gibt es um das alles zusammenzufassen?
Nein,Scherz beiseite.
Ich glaube es ist einerseits meiner sehr ausgeprägten Zuneigung zu Italien,der sogenannten Italianita geschuldet,dass ich dort heimisch geworden bin im Subbuteoleben.Der Lebensstil,das Essen,die Gastfreundlichkeit und Offenheit meiner italienischen Freunde sind alles Faktoren,die mir sehr gefallen.
Zu guter letzt die Affinität und Passion,mit welcher man Subbuteo in diesem Land lebt.Der Begriff Familie hat in Italien eine besonders wichtige Bedeutung,das spürt man auch beim italienischen Subbuteo.Es gibt eine Vielzahl an Subbuteofamilien dort und jeder zieht mit von Mamma bis Schwester.
Einfach großartig.Spüre dies auch bei meinen Freunden dort,sie geben mir stets das Gefühl ein Familienmitglied zu sein.


EÖTV:
Gibt es einen Grund, warum Du derzeit bei keinem österreichischen Verein spielst?

Busch David:
Es gibt ungefähr 1300 aktive Subbuteospieler zurzeit in Italien,bei uns ca.60-70?
Wenn du jemals das Glück hattest eine italienische Mannschaftsmeisterschaft zu spielen,glaubt mir,wollt ihr das nie wieder missen.
Egal ob Serie A,B,C oder D,es ist einfach extrem großartig sich mit so vielen starken Spielern dort zu messen.
Außerdem liebe ich die Sportausrüstung,die jeder Spieler von seinem Klub bekommt von Trainingsanzug bis Vereinsrucksack.Man fühlt sich mit seinem Vereinstrolley am Flughafen vor Abflug immer wieder wie ein kleiner Prohaska,zumindest empfinde ich es so.Ein richtiger österreichischer Legionär in der Weltmeisterliga.


EÖTV:
Der EÖTV – Vorstand hat diese Saison begonnen, die Meisterschaften an wenigen Wochenenden auszutragen, findest du diesen Weg richtig?

Busch David:
Finde ich zu 100% richtig,wird auch in Italien so gemacht und behagt mir sehr

EÖTV:
Mannschaftsbewerb - Was ist Deiner Meinung nach das große Geheimnis beim 4 gegen 4?

Busch David:
Die richtige Aufstellung als Teamchef zu finden pro Spiel und dann natürlich noch eine gute Auslosung der Einzelpartien zu erzielen.

EÖTV:
Wie siehst du mit dem Abstand eines Legionärs die österreichische Subbuteo Szene?

Busch David:
Stagnierend leider.
Gott sei Dank haben einige schillernde Persönlichkeiten meiner Subbuteovergangenheit nach Jahren der Abstinenz wieder ihren Spielbetrieb aufgenommen und somit die Szene ein wenig wiederbelebt.
Es gibt natürlich auch ein paar sehr vielversprechende Jungspunde,die es mir nicht bange werden lassen,wenn ich an unsere Subbuteozukunft,in sportlicher Sicht denke


EÖTV:
Wie würdest Du Dich als Spieler bzw. Deinen Spielstil charakterisieren?

Busch David:
Schwierig,denke bin ein Subbuteochaot ohne jeglich erkennbaren Plan im Spielaufbau oder Taktik,versuche mich auf meine Schußstärke zu verlassen und damit Spiele positiv für mich zu gestalten
Bin auf jeden Fall ein Oldschoolspieler und kein typischer On-the-run- Typ Marke D-Zug wie ein Carlos Flores oder so.
Liebe es mit einem Dreher oder Hüpferl das Spiel zu bestreiten und meine Gegner zu verwirren,auch Schüsse aus unmöglichsten Winkeln probiere ich gerne,wie ich es von meinem Idol Thomas" Bösli " Busch gelernt habe


EÖTV:
Hätti - Wari: Was müsste passieren, dass Du wieder bei einem österreichischen Verein spielen würdest?

Busch David:
Die Frage erscheint mir zum jetzigen Zeitpunkt zu hypothetisch ,um eine relevante Antwort zu geben.


Lieber David, der EÖTV bedankt sich für das Interview und wünscht Dir auch weiterhin alles Gute.